Portrait


Über mich

kurz:
  • geboren 1973 in Guatemala
  • lic. Übersetzerin (ETI; Université de Genève; 1997; Frz., Ital., Engl. ins Deutsche)
  • NLP Master (NLP Akademie Schweiz; 2005)
  • Workshops und Seminare zu den Lehren nach Daskalos bei Christoph Stämpfli (2005-2011)
  • Ausbildung in Quantum Engel Heilung (QEH) nach Eva-Maria Mora (2008)
  • Einführung in die Medialität (Fachschule für Medialität; 2011)
  • Tierra-sol Seminar bei Hedy Lötscher (2012)
  • selbstständige Tätigkeit als Coach und Übersetzerin
  • verwitwet, zwei Kinder
  • wohnhaft in Bern

lang:
Als bei meinem Mann im Jahr 2004 zum ersten Mal ein bösartiger, nicht operierbarer Gehirntumor (Glioblastom) diagnostiziert wurde, hatten die Alltäglichkeiten unserer jungen Familie über Nacht keine Bedeutung mehr, und existentielle Fragen forderten ihren ganzen Raum. Gab es Hoffnung? Gemäss den Ärzten kaum. Das wollten wir nicht akzeptieren. Wir brauchten Hoffnung, Zuversicht, etwas, was uns Mut machte, jeden neuen Tag in Angriff zu nehmen!
„Zufällig“ begegneten wir Menschen, die uns die Tür öffneten zu Hoffnung, Zuversicht und Mut. Wir erweiterten die Grenzen unseres Denkens  und tauchten ein in diese Welt der Fragen nach dem Leben, nach Heilung, nach Wundern und nach der schöpferischen, gestalterischen Kraft in uns.
Während der schwierigen sieben Jahre, von der Erstdiagnose, über die Genesung, das zweite Kind, bis zum Rückfall und zum Tod meines Mannes, setzte ich mich intensiv auseinander mit tiefgehenden Lebensfragen und mit der Suche nach einer lebbaren Spiritualität – und tue es auch heute noch. 

In all diesen Jahren lernte ich wahrzunehmen, zu beobachten und zu erforschen, wie die Ereignisse und das Umfeld auf mich wirken, was für Gefühle sie in mir auslösen, welche Konzepte und Glaubenssätze dabei aktiviert werden.
Ich lernte meine Ängste kennen und was es bedeutet, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, als sich den Gegebenheiten zu stellen.
Und ich machte die Erfahrung, was es heisst, dem Schicksal eines geliebten Menschen gegenüber absolut hilflos und ohnmächtig zu sein. Am Lebensweg meines Mannes nichts ändern zu können, brachte mich fast zur Verzweiflung.
Ich wollte nicht zerbrechen, ich hatte ein Leben. Verzweifeln war keine Option. Also verfeinerte ich meine Wahrnehmung weiter, spürte dem nach, was ich empfand, versuchte die Balance zu finden zwischen Geben und Nehmen, zwischen Mitgefühl und Abgrenzung, zwischen Tun und Sein.

Im Laufe der Zeit fand ich zu etwas, was ich die innere Ausrichtung nenne. Es ist der Leitsatz, den ich über mein Leben stelle. Ich will das Schöne im Leben sehen und das Glück spüren. Immer und immer wieder. Sinnbildlich habe ich dazu einen goldenen Zaunpfahl  tief in mir eingeschlagen.  Wind und Wetter mögen an diesem Zaunpfahl rütteln, doch er ist tief verankert und erinnert mich immer wieder daran, dass der Sturm durch mein Leben fegen mag, doch an meiner grundlegenden Ausrichtung vermag dies nichts zu ändern: Ich will das Schöne im Leben sehen und das Glück spüren

Diese innere Ausrichtung gibt mir Halt und Mut. Wie die Welt für mich ist, hängt davon ab, wie ich sie sehe. Und ich will das Schöne sehen, in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Immer und immer wieder.