das Buch

Die Idee zum Buch...
Ich sass mit meiner Freundin Beatrice in einem Café in der Berner Innenstadt. Es war kurz vor Weihnachten 2010. Wenige Wochen zuvor war bei meinem Mann die Rückfalldiagnose Gehirntumor (Glioblastom) gestellt worden. Damit war die Welt unserer Familie auf den Kopf gestellt worden, und ich erzählte Beatrice von dem, was ich im Zusammenhang mit der Diagnose erlebt hatte und vor allem von den emotionalen Aufs und Abs, die in meinem Innern vor sich gingen. Beatrice hörte eine Weile zu und sagte dann: "Claudia, du musst ein Buch schreiben...!"
Und so begann ich mit den Aufzeichnungen, die den Zeitabschnitt als Partnerin meines schwer kranken Mannes wiedergeben, meinen Weg als Beteiligte aber nicht Betroffene, meine Erfahrungen, meine Empfindungen, meine Ängste, meine Hoffnungen. Meine Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Sterben.

 CHF 24.50

Das Buch… (Klappentext)
     Plötzlich schlägt die Diagnose in ihr gemeinsames Leben ein: Marco, ein frischgebackener junger Vater, hat einen Gehirntumor - und nach Ansicht der Ärzte nur noch kurze Zeit zu leben. Doch mit diesem Urteil wollen sich Marco und seine Frau Claudia nicht abfinden. Mit unerschütterlicher Hoffnung und mithilfe auch alternativer Heilmethoden stellen sie sich der Krankheit und dem Leben - und entgegen allen Prognosen bildet sich der Tumor zurück. Marco scheint genesen - bis die Krankheit sechs Jahre später erneut zuschlägt.
     Claudia Conradin erweist sich in diesem Buch als genaue Beobachterin und Protokollantin nicht nur einer äusseren Krankheitsgeschichte, sondern besonders auch der Gefühlszustände der Beteiligten, der Dynamik und der Spannungen zwischen ihnen. Bewegend, doch ohne falsches Pathos, schonungslos, aber sensibel beschreibt sie, was die schwere Krankheit eines Partners aus den Erwartungen an das Leben und aus einer Beziehung macht - und reflektiert auch die eigene Rolle darin. Wie man umgeht mit Frust und enttäuschten Lebensentwürfen, wie man die Balance hält zwischen Verbundenheit und Abgrenzung und sich seine eigenen Räume auch in Ausnahmesituationen bewahrt. Und wie man von seinen Kindern lernen kann, ehrlich und unbefangen mit Angst und Trauer umzugehen.
  Ohnmacht, Zuversicht und Liebe ist eine Reflexion über den Umgang mit Krisen und Schicksalsschlägen, die weit über den Einzelfall hinausgeht. Sie zeigt, wie die innere Ausrichtung zu einer Kraft werden kann, äusseren Umständen zu begegnen. Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine Haltung, die sich nicht mit konventionell üblichen Grenzen abfindet. So erzählt es von Krankheit und vom Sterben, doch handelt es davon, was es heisst, zu leben.