Mittwoch, 6. November 2013

die Trauer meiner Tochter

In zwei Wochen hat meine Tochter Geburtstag. Gestern habe ich sie gefragt, was sie sich denn wünsche. Sie antwortete: "Ich wünsche mir einen Papi!" Das sind für mich unglaublich schmerzvolle Momente. Was soll ich dazu nur sagen? Es gibt nichts, womit ich sie trösten könnte. In solchen Situationen fühle ich mich als Mutter aufgefordert, meinem Kind Trost und Geborgenheit zu spenden, das Vertrauen in seine Kraft zu stärken, darin, dass es mit seinem Verlust umzugehen lernt. Gleichzeitig bin ich auf der gleichen Ebene verletzt und verlassen und kenne ihren Schmerz als meinen eigenen. Und ich bin als selbst Betroffene genauso aufgefordert, mir selbst Trost und Geborgenheit zu spenden und das Vertrauen in meine Kraft zu stärken. H.E.R.A.U.S.F.O.R.D.E.R.U.N.G.
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